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From Kelapa to the World

Woher das alles kommt

In Indonesien nennt man die Kokospalme pohon kehidupan – den Baum des Lebens. Das ist keine hübsche Floskel. Fast nichts an diesem Baum wird verschwendet. Aus der Faser werden Seile und Matten. Das Mark wird zum Pflanzsubstrat für Gewächshäuser auf der anderen Seite der Welt. Die Schale wird zu Kohle. Sogar der Saft wird zu Zucker eingekocht. Ein Baum, so viele Verwendungen. Das erklärt schon einiges, warum in Indonesien so viele Kokosprodukte entstehen.

Indonesien baut mehr Kokosnüsse an als jedes andere Land der Erde – rund 17,2 Millionen Tonnen im Jahr, mehr als ein Viertel der weltweiten Produktion. Die Philippinen folgen auf Platz zwei – deutlich abgeschlagen.

Dass die Versorgung kaum ins Stocken gerät, liegt auch an der Lage des Landes. Tausende Inseln, die meisten nah genug am Meer, dass Kokospalmen direkt an der Küste wachsen. Das Klima bleibt das ganze Jahr über warm und feucht, eine einzelne Erntesaison, auf die alle warten, gibt es nicht. Irgendwo im Land werden gerade Kokosnüsse geerntet.

Riau produziert am meisten, gefolgt von Nord-Sulawesi und Ost-Java. Interessanter als diese Liste ist aber, wer die Bäume tatsächlich bewirtschaftet. Fast die gesamte indonesische Kokosproduktion, knapp 98 Prozent, stammt von kleinen Familienbetrieben, nicht von Großplantagen. Rund 6,6 Millionen Menschen leben vom Kokosanbau. Viele dieser Familien bewirtschaften seit Generationen dieselben Bäume. Das ist keine Kultur, die man letztes Jahr als profitabel entdeckt hat.

Das ist der Ursprung von allem, was Sie hier finden. Keine Fabrik irgendwo, sondern Inseln voller kleiner Höfe, geführt von Menschen, deren Eltern und Großeltern dieselbe Arbeit schon gemacht haben.

Neugierig, was tatsächlich daraus entsteht? Sehen Sie sich an, was wir daraus machen.

Haben Sie eine eigene Kokos-Geschichte? Landwirte, Erntehelfer, kleine Produzenten – jeder ist gemeint. Ein Unternehmen braucht es dafür nicht. Erzählen Sie sie hier.